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In­fos zur Ple­nar­wo­che

11.09.2017

Bei der Ple­nar­ta­gung die­se Wo­che in Straß­burg ste­hen fol­gen­de The­men auf un­se­rer Ta­ges­ord­nung: der Nord­ko­rea-Kon­flikt, der Ab­gas-Skan­dal so­wie die Bar­rie­re­frei­heit für Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen in der EU.

Über­dies wird EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Juncker sei­ne jähr­li­che Grund­satz­re­de zur La­ge in der Eu­ro­päi­schen Uni­on hal­ten und die Schwer­punk­te der Kom­mis­si­on für das nächs­te Amts­jahr be­nen­nen. Es wird er­war­tet, dass der Kom­mis­si­ons­prä­si­dent ei­ne Re­form­de­bat­te zur Zu­kunft der EU an­sto­ßen wird und sei­ne Vi­sio­nen und Ziel­set­zun­gen dies­be­züg­lich dar­legt.

Nord­ko­rea-Kon­flikt

Im Ple­num de­bat­tie­ren wir mit der Ho­hen Ver­tre­te­rin der EU für Au­ßen- und Si­cher­heits­po­li­tik, Fe­de­ri­ca Mo­g­her­i­ni, die ak­tu­el­len au­ßen­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen, vor al­lem den sechs­ten Atom­ver­such Nord­ko­reas seit 2006, der zu Recht welt­weit schar­fe Kri­tik aus­lös­te. UN-Ge­ne­ral­se­kre­tär An­tó­nio Guter­res warf Pjöng­jang ei­ne wei­te­re schwer­wie­gen­de Ver­let­zung in­ter­na­tio­na­ler Ab­kom­men vor. Wir von der CDU/C­SU-Grup­pe ver­ur­tei­len den jüngs­ten nord­ko­rea­ni­schen Atom­test eben­falls auf das Schärfs­te. Nord­ko­rea muss um­ge­hend sein Nu­kle­ar­pro­gramm auf­ge­ben!

Ab­gas-Skan­dal

We­gen des so ge­nann­ten Ab­gas-Skan­dals gel­ten seit dem 1. Sep­tem­ber neue Test­zy­klen bei der Zu­las­sung von Neu­wa­gen in der EU. Die­se Tests sol­len den Stick­oxid (NOx), Co2-Aus­stoß so­wie den Kraft­stoff­ver­brauch für neue Mo­dell­rei­hen er­mit­telt, wo­durch ge­schön­te Mess­wer­te künf­tig ver­hin­dert wer­den sol­len. Für die Mes­sun­gen des Schad­stoff­aus­sto­ßes un­ter rea­len Fahr­be­din­gun­gen wur­de im Rah­men der Zu­las­sungs­tests der ‚Re­al Dri­ving Emis­si­ons-Tests‘ (RDE) ein­ge­führt. Die Reg­lun­gen gel­ten nur für neue Au­tos auf dem Markt.
Sei­tens der CDU/C­SU-Grup­pe kri­ti­sie­ren wir den Be­trug der Au­to­kon­zer­ne, war­nen je­doch vor über­eil­ten Die­sel­fahr­ver­bo­ten, die le­dig­lich den Au­to­fah­rer be­stra­fen wür­den.

Bar­rie­re­frei­heit für Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen

Rund 80 Mil­lio­nen Men­schen mit Be­hin­de­rung le­ben in der Eu­ro­päi­schen Uni­on, die da­mit rund 15 Pro­zent der Be­völ­ke­rung re­prä­sen­tie­ren. Die Er­reich­bar­keit von Gü­tern, Dienst­leis­tun­gen ein­schließ­lich öf­fent­li­cher Dienst­leis­tun­gen und Hilfs­mit­tel ist ei­ne Vor­aus­set­zung für be­hin­der­te Men­schen, um ei­ne gleich­be­rech­tig­te Teil­nah­me am Le­ben ge­nie­ßen zu kön­nen und so­mit ei­ne ak­ti­ve Rol­le in der Ge­sell­schaft zu spie­len.
Wir von der CDU/C­SU-Grup­pe un­ter­stüt­zen den Vor­stoß ei­ner wei­te­ren Har­mo­ni­sie­rung des Bin­nen­mark­tes, die den Mit­glied­staa­ten da­zu ver­hilft, ih­re Pflich­ten im Zu­sam­men­hang mit der Bar­rie­re­frei­heit nach­zu­kom­men. Gleich­zei­tig dür­fen wir aber nicht mit bü­ro­kra­ti­schen Re­ge­lun­gen die klein- und mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men über Ge­bühr be­las­ten.