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"Christliche Feiertage gehören in den EU-Schülerkalender!“

14.01.2011 14:28

Axel Voss verlangt mit einer schriftlichen Anfrage Aufklärung von der EU-Kommission zu diesem skandalösen Vorfall.

„Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, dass die EU-Kommission einen Kalender für Schülerinnen und Schüler heraus gibt, in dem alle christlichen Feiertage unterschlagen werden. Vielmehr noch: es fehlen Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Reformationstag und Allerheiligen, die Feiertage anderer großer Religionen, wie muslimische und jüdische Feiertage, sind im Kalender hingegen aufgeführt. Ich verlange von der EU-Kommission detaillierte Aufklärung über diesen skandalösen Vorgang und habe dazu eine umfängliche schriftliche Anfrage gestellt“, erklärte der Europaabgeordnete Axel Voss (CDU).


Für den EU-Parlamentarier, der die Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie die Kreise Rhein-Sieg und Rhein-Erft im Europäischen Parlament vertritt, ist der EU-Schülerkalender keine „Kleinigkeit“, denn hier finden sich für Jugendliche interessante Informationen, wie etwa Artikel über Handy-Kostenfallen, Gefahren des Internets oder Energiesparen und natürlich über die Politik der EU. Zudem wird der EU-Kalender in einer Auflage von 3,2 Millionen an 21.000 Schulen in der EU verteilt und kostet fünf Millionen Euro.


„Ich möchte wissen, wer die Verantwortlichen für diese Entscheidung sind, ob der Kalender trotz Bekanntwerden dieser essentiellen Fehlgestaltung weiter verteilt wurde und wie die EU-Kommission künftig solche Fehler ausschließen wird. Unser Europa steht auf dem Fundament unserer christlich-abendländischen Kultur, und dazu gehören natürlich auch unsere christlichen Feiertage. Wenn sich eine europäische Institution nicht unserer gemeinsamen Kultur bewusst ist, ist das ein fatales Zeichen für die Zukunft der europäischen Gemeinschaft“, erläuterte Axel Voss, der auch stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments ist.

 

Die Anfrage an die EU-Kommission finden Sie hier:

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