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Ko­ope­ra­ti­on muss noch mehr Dy­na­mik be­kom­men

13.07.2017

Ukrai­ne: Ko­ope­ra­ti­on mit der EU muss noch mehr Dy­na­mik be­kom­men

Axel Voss be­grüßt den Ab­schluss des Ra­ti­fi­zie­rungs­pro­zes­ses des EU-Ukrai­ne-As­so­zia­ti­ons­ab­kom­mens und for­der­te ei­ne ehr­gei­zi­ge Zu­sam­men­ar­beit:

„Die EU und die Ukrai­ne müs­sen ih­re Zu­sam­men­ar­beit ver­tie­fen und ih­re Be­zie­hung zum Er­folg füh­ren. Mit dem ab Sep­tem­ber voll wirk­sa­men As­so­zia­ti­ons­ab­kom­men, der Zu­nah­me des Han­dels durch die Frei­han­dels­zo­ne und mit dem Be­ginn des vi­sa­frei­en Rei­sens für Ukrai­ner wird ei­ne so en­ge Be­zie­hung er­reicht, wie nie­mals zu­vor. Die Chan­cen, die sich dar­aus er­ge­ben, müs­sen jetzt mit Ehr­geiz ge­nutzt wer­den“, sagt der Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Axel Voss (CDU).

„Es ist not­wen­dig, dass Kiew die Kor­rup­ti­on ernst­haft und um­fas­send be­kämpft und Re­for­men wie Mo­der­ni­sie­rung en­ga­giert wei­ter vor­an­treibt. Im Ge­gen­zug muss die EU die Ukrai­ne wei­ter­hin in gro­ßem Um­fang un­ter­stüt­zen und die ukrai­ni­schen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in ih­rem Stre­ben nach Eu­ro­pa er­mu­ti­gen“, be­tont Voss, der die Städ­te Köln, Bonn und Le­ver­ku­sen so­wie die Krei­se Rhein-Sieg und Rhein-Erft ver­tritt.

„Russ­land ver­wei­gert der Krim, Se­was­to­pol und Tei­len der Re­gio­nen Do­nezk und Lu­hansk die Frei­heit und ein Le­ben in Si­cher­heit und oh­ne Un­ter­drü­ckung. Die EU und die Ukrai­ne zei­gen als Ver­bün­de­te, wie ei­ne von eu­ro­päi­schen Wer­ten ge­präg­te Zu­sam­men­ar­beit das Ver­trau­en und die So­li­da­ri­tät zwi­schen ih­ren Na­tio­nen ver­tieft und der Wirt­schaft Chan­cen er­öff­net“, so Voss ab­schlie­ßend.

Das Part­ner­schafts­ab­kom­men zwi­schen der EU und der Ukrai­ne wird am 1. Sep­tem­ber 2017 end­gül­tig in Kraft tre­ten. Die EU-Staa­ten bil­lig­ten in die­ser Wo­che ein­stim­mig den Ab­schluss des be­reits 2014 aus­ge­han­del­ten Ver­tra­ges. Zu­vor hat­ten die Nie­der­lan­de das Ab­kom­men als letz­ter EU-Staat ra­ti­fi­ziert. In ei­ner Zu­satz­er­klä­rung wird u.a. fest­ge­hal­ten, dass die Ukrai­ne durch das Ab­kom­men kei­ne kon­kre­te Per­spek­ti­ve auf ei­nen EU-Bei­tritt er­hält.