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Eu­ro­päi­sches Par­la­ment bil­ligt Ab­kom­men EU – Ukrai­ne

18.09.2014

So­li­da­ri­tät mit Kiew ist klar

Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment hat in die­ser Wo­che das As­so­zi­ie­rungs­ab­kom­men der EU mit der Ukrai­ne ge­bil­ligt. Die Ab­ge­ord­ne­ten ver­ab­schie­de­ten in Straß­burg mit brei­ter Mehr­heit die Ver­ein­ba­rung, die be­reits seit lan­gem aus­ver­han­delt war und der nun zeit­gleich das Straß­bur­ger Ple­num und das ukrai­ni­sche Par­la­ment in Kiew zu­stimm­ten.

„Die brei­te Mehr­heit zeigt, dass wir kei­nen Raum für Zwei­fel an dem Ab­kom­men las­sen. Die CDU steht zu den ge­trof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen und un­ter­stützt die­ses Si­gnal der So­li­da­ri­tät mit der Ukrai­ne“, sag­te der Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­ter Axel Voss, der die Städ­te Köln, Bonn und Le­ver­ku­sen so­wie die Krei­se Rhein-Sieg und Rhein-Erft im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment ver­tritt.

„Die EU-Po­li­tik ‚Han­deln und Ver­han­deln‘ ist rich­tig! Die zwi­schen der EU, der Ukrai­ne und Russ­land auf En­de 2015 ver­län­ger­te Frist bis zum In­kraft­tre­ten des Ab­kom­mens ist als Zei­chen der Dia­log­be­reit­schaft mit Russ­land ver­tret­bar. Die Han­dels­po­li­tik bleibt ein be­stim­men­der Fak­tor in der ak­ti­ven Au­ßen­po­li­tik der Uni­on, die für Sta­bi­li­tät und wirt­schaft­li­che Dy­na­mik auch über sei­ne ei­ge­nen Gren­zen hin­aus sor­gen kann und muss“, so Voss.

„So wich­tig die Bil­li­gung des As­so­zi­ie­rungs­ab­kom­mens der EU mit der Ukrai­ne mit ei­ner Frist­ver­län­ge­rung ist, so wich­tig sind eben­falls die neu­en EU-Sank­tio­nen ge­gen Russ­land, die be­reits in Kraft ge­tre­ten sind. Die EU bleibt kon­struk­tiv, wir wol­len aber die Not­wen­dig­kei­ten auch klar be­nen­nen und um­set­zen“, sag­te Voss ab­schlie­ßend.

 

Den Text des Ab­kom­mens fin­den Sie hier in eng­li­scher Spra­che:

http://www.eeas.europa.eu/ukraine/docs/association_agreement_ukraine_2014_en.pdf