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End­li­ch Klar­heit über die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung

08.04.2014

Zum heu­ti­gen Ur­teil des Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (Eu­GH) zur EU-Richtlinie zur Vor­rats­da­ten­spei­che­rung er­klär­te der Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Axel Voss (CDU):

„End­li­ch ha­ben wir Klar­heit über die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung. Klar­heit ei­ner­seits dar­über, dass der eu­ro­päi­sche Ge­setz­ge­ber bei den Frei­heits­rech­ten nach­ar­bei­ten muss. Ar­ti­kel 8 der Char­ta der Grund­rech­te der Eu­ro­päi­schen Uni­on schreibt das Recht auf Da­ten­schutz fest, das si­ch in Prin­zi­pi­en wie eng be­grenz­ter Spei­cher­dau­er, Zweck­bin­dung und Lö­sch­rech­ten im eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz­recht fort­setzt. Es ist gut, dass die­se Grund­rech­te vom eu­ro­päi­schen Ge­richt an­ge­mahnt wer­den.
An­de­rer­seits ha­ben wir auch end­li­ch Klar­heit dar­über, dass die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung zu­läs­sig ist. Wir ha­ben bei der Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung in Deutsch­land un­nö­tig Zeit ver­lo­ren und soll­ten nun schnellst­mög­li­ch ei­ne Rechts­grund­la­ge schaf­fen, die dem EuGH-Urteil Rech­nung trägt. Es muss bei­des mög­li­ch sein: Bür­ger­rech­te und Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung.“