Für Sie im Europäischen Parlament

Not­ruf-­sys­tem eCall wird in Autos Pflicht­aus­stat­tung

11.02.2014

Heu­te wur­de im Innen­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments über das eCall-Not­ruf­sys­tem im Auto ent­schie­den. „Mit die­sem auto­ma­ti­schen Not­ruf-Mecha­nis­mus kann Leben geret­tet wer­den! Bei schwe­ren Auto­un­fäl­len wird durch eCall auto­ma­tisch Ret­tung los­schickt und wir wis­sen ja, jede Minu­te kann ent­schei­dend sein“, erläu­tert der Bericht­erstat­ter im Innen­aus­schuss Axel Voss.

„Das neue Sys­tem funk­tio­niert über­all in der EU dank der euro­pa­weit ver­füg­ba­ren Ruf­num­mer 112. Unter die­ser Num­mer sind in ganz Euro­pa ein­heit­lich die Feu­er­weh­ren und Ret­tungs­diens­te rund um die Uhr erreich­bar. Schön, dass wir die Ent­schei­dung am heu­ti­gen ‚Tag des euro­päi­schen Not­rufs‘ getrof­fen haben“, sag­te der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Voss.

„Wich­tig ist auch: Das auto­ma­ti­sche Not­ruf­sys­tem dient aus­drück­lich nicht dazu, Pkw im All­tag zu orten, son­dern gibt den Stand­ort nach einem schwe­ren Unfall durch. Damit kei­nes­falls Daten uner­laubt ver­ar­bei­tet wer­den, habe ich im Par­la­ment schär­fe­re Rege­lun­gen durch­ge­setzt“ unter­streicht Voss.
„Die Stand­ort­da­ten müs­sen nach dem Ret­tungs­ein­satz sofort gelöscht wer­den. Wol­len pri­va­te Anbie­ter wei­te­re Daten erhe­ben, so ist die expli­zi­te Ein­wil­li­gung des Auto­in­ha­bers erfor­der­lich. Das Auto ist kein Smart­pho­ne, son­dern eCall im Auto ist Lebens­ret­ter.“

Ab dem Jahr 2015 sol­len alle Neu­fahr­zeu­ge mit eCall aus­ge­rüs­tet wer­den.

 

Axel Voss setzt sich für den europäischen Notruf ein.